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Badezimmerumbau – Tipps & Tricks zur Planung

Der Umbau oder die Renovierung des Badezimmers ist nicht einfach sondern vielmehr sehr kompliziert und umfangreich.

Badezimmerumbau
Möchten Sie Ihr neues Bad
zur Wellnes-Oase mit Sauna
umbauen lassen?

© ServiceMagic

Sowohl die Kosten als auch die Auswahlmöflichkeiten hierfür sind recht hoch und da man laut Statistik sein Bad nur alle 15-20 Jahre renoviert sollte man sich genau bis ins Detail überlegen wie man sein Bad umbauen möchte und welchen Anforderungen es jetzt und in Zukunft entsprechen soll. Eine Planung ist daher unerlässlich. Hier finden Sie Hinweise, wie sie am besten planen und worauf sie achten sollten.

Klären Sie Bedarf und Nutzung

Am wichtigsten ist es im Vorfeld des Badumbaus feste Vorstellungen vom Budget und Zeitrahmen zu haben. Auch ein eventuell nutzbares Ausweichbad oder die teilweise Nutzungsmöglichkeit des umzubauenden Badezimmers sollte überdacht werden, da für den Badumbau mindestens eine Woche benötigt wird. Außerdem ist es wichtig, eine detaillierte Wunschliste zu erstellen um Ihr Traumbad auch so weit wir möglich zu realisieren.

Je konkreter Ihre Vorstellungen und Anforderungen formuliert sind, desto besser ist dies für die Umsetzung. Um sich über die Bedürfnisse und Nutzungsanforderungen, die Sie an das neue Bad haben, klar zu werden, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wie viele Waschtische werden benötigt? (Einer oder zwei)
  • Was für ein WC soll es sein? (Hoch- oder Tiefspüler, Stand- oder Hänge-WC)
  • Möchte ich ein Bidet? Ein Urinal?
  • Wie soll der Raum wirken? Modern? Elegant? Romantisch? Frisch? Klassisch?
  • Möchte ich nur Duschen oder auch Baden?
  • Ist genug Platz seperate Dusche und Wanne? Oder lieber Kombination?
  • Soll das Bad immer nur kurz genutzt werden oder Raum der Entspannung werden?
  • Möchte ich moderne Highlights wie Whirlpool, Sauna und/ oder Dampfdusche?
  • Möchte ich eine Musik- und/ oder Fernsehanlage im Bad?
  • Was könnte sich in den nächsten 5-15 Jahren ändern? Ist mit Nachwuchs, älteren Personen, körperlichen Einschränkungen oder mehr/ weniger Badnutzern zu rechnen?
  • Was mag ich an meinem jetzigen Bad? Was nicht?

Holen Sie sich Inspirationen

Sind diese Fragen erst einmal mehr oder weniger beantwortet und werden Sie sich langsam immer bewusster, was Sie vom neuen Bad erwarten, dann ist es Zeit sich Inspirationen zu holen. So können Ihre Ideen und Wünsche Form annehmen und Sie können prüfen, ob es wirklich die Dinge sind, die Sie sich vorgestellt haben. Quelle der Inspiration sind folgende Optionen:

  • Besuchen Sie Fachausstellungen und Baumärkte
  • Unterhalten Sie sich mit Nachbarn, Freunden, Familie; Gucken Sie sich deren Bäder an
  • Erinnern Sie sich an Hotelbäder; Was hat Ihnen gefallen?
  • Schauen Sie sich Magazine und Fachzeitschriften an
  • Durchforsten Sie Kataloge und das Internet

Schneiden Sie die besten Bilder aus, fotografieren Sie schöne Bäder oder drucken Sie sie aus dem Internet aus. Sammeln Sie Ihre Eindrücke und Inspirationen wie Puzzleteile, machen Sie Notizen zu Abmessungen und Preisen, überlegen Sie, welchen Stil die gewünschten Einzelteile haben und ob sie zusammen passen.

Planen Sie die wesentlichen Elemente mit ein

Sowohl Beheizuung und Lüftung als auch die Beleuchtung des Bads sollten von Anfang an in Ihre Überlegungen mit einbezogen werden. Überlegen Sie sich, ob Sie eine Fußbodenheizung, einen Badheizkörper oder einen normalen Heizkörper im Bad haben möchten. Wenn Sie kein Fenster im bad haben sollten Sie eine Belüftungsanlage in Betracht ziehen, damit die Feuchtigkeit abziehen und sich kein Schimmel bilden kann. Als Lichtquellen sollten Sie eine Raumlicht und eine punktuelle Beleuchtung, zum Beispiel am Spiegel, einplanen. Wenn Sie außerdem noch Dimmer einbauen lassen können Sie die Atmosphäre im Bad je nach Stimmung ändern.

Überdenken Sie den Grundriss und die Größe des Bads

Farben, Stil und Ausstattung allein machen aber noch kein neues Bad. Oft muss auch umgestaltet werden, der Platz muss optimiert werden damit das Bad intelligenter und raffinierter genutzt wird. Stellen Sie nun aber fest, dass das alte Bad viel zu klein für Ihre neuen Wünsche ist oder Sie aus dem 2-Personen Bad ein Familienbad machen möchten, dann ist es auch sinnvoll eine Erweiterung oder Umlegung des Badezimmers in Betracht zu ziehen. Hiermit ist aber ein Mehraufwand verbunden der sowohl Budget als auch Zeitrahmen deutlich in die Höhe treiben kann. Außerdem müssen Statik und Bodenstärke vom Fachmann auf Realisierbarkeit geprüft werden.

Lassen Sie sich fachmännisch beraten

Wenn Sie genug Ideen und Inspirationen gesammelt haben, sich über Ihre Befürfnisse und die Nutzung des neuen Badezimmers im Klaren sind und wissen, ob Sie den gleichen oder mehr Platz für die Verwirklichung Ihres Traumbades benötigen, dann sollten Sie beginnen mit den Profis zu reden. Wenn nötig, dann können Innenarchitekten Ihnen bei der Raumaufteilung, Auswahl von Materialien, Stilrichtungen und mit weiteren Inspirationen zur Seite stehen.

Der Badezimmerumbau ist eins der umfangreicsten Umbauprojekte die Sie in Ihrem Haus haben können da er eine große Vielfalt von verschiedenen Fachkräften erforderlich macht. Sie werden Sanitärinstallateure, Elektriker, Fliesenleger, Handwerker zum Auf- und Einbau von Möblen, Maler und eventuell auch Trockenbauer, Maurer und Badausstatter benötigen. Alle diese Fachkräfte werden Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Holen Sie sich am besten von verschiedenen Fachfirmen einige Kostenvoranschläge ein um ein Bild von Preis-Leistungs-Angaben zu haben. Dabei sollten Sie Ihr Budget und den Zeitrahmen im Auge behalten.