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Erdwärmeheizung – Kosten, Förderungen und fachmännische Installation

Eine fachmännisch installierte Erdwärmeheizung hat eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren in denen sich die Investitionskosten locker auszahlen.

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Verschiedene Möglichkeiten für Wärmepumpen
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Jedoch sieht Thomas Hanschke noch gravierende Probleme in der Planungskompetenz, denn „das Gesamtsystem, also Quelle, Senke und erdgekoppelte Wärmepumpe, muss aufeinander passen und der Bedarf muss richtig getroffen werden. Es lohnt sich also genau den Wärmebedarf zu bestimmen womit einige `alteingesessene‘ Planer überfordert sind“.

Bei nachträglichem Einbau der Erdwärmeheizung in ein bestehendes Haus muss zusätzlich zum Anschaffungs- und Installationsaufwand die Wärmedämmung verbessert werden – eine solche energetische Sanierung der Wände, Fenster und Rohre ist aber recht kostspielig und treibt die Gesamtosten in die Höhe.

Die Kosten für eine Erdwärmeheizung ohne energetische Sanierung liegen bei ca. 8.000-15.000 Euro. Ist eine energetische Sanierung nötig kommt man laut der Deutschen Energie-Agentur Berlin (dena) auf einen Gesamtbetrag von ca. 47.000 Euro, hat aber dann ein so gut gedämmtes Haus, dass die Erdwärmeheizung am effizientesten laufen kann und die Betriebskosten um bis zu 80% gesenkt werden, so die Geothermische Vereinigung. Es ist also eine hohe Investition die sich aber durch geringe Folgekosten vergleichsweise schnell innerhalb von 10-15 Jahren amortisiert.

Dies sind jedoch nur durchschnittliche Richtwerte. Je nach Einzelfall (z.B. Notwendigkeit einer Tiefenborung oder Solar-Unterstützung) können die Kosten stark abweichen. Eine zusätzlich nötige Brunnenanlage beispielsweise kann ca. 4.000 € zusätzlicher Kosten verursachen.

Die Wärmepumpenanlage kann auch noch zusätzlich durch Solarkollektoren unterstützt werden um die Betriebskosten zusätzlich zu senken.

Förderungen für Erdwärmeheizungen und Wärmepumpen

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Erdwärmepumpen amortisieren
sich innerhalb einiger Jahre

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Wärmepumpen sind anerkannte erneuerbare Energien und werden – besonders im Zusammenhang mit Sanierungen –vom Bundesministerium für Umwelt gefördert. Die Förderhöchstbeträge liegen zwischen 1.200 und 2.400 €.

Außerdem verpflichten sowohl Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) also auch das Erneuerbare Energien Wärmegesetzt (EEWärmeG) Bauherren zum Einbau von erneuerbaren Energien, egal ob bei Neubau oder Altbau. Für die EnEV 2012 sieht Hanschke jedoch kaum eine bessere Lösung als Erdwärme um die Anforderungen an Energieeinsparungen erfüllen zu können, auch wenn sich die Nutzung von Geothermie im Moment seiner Aussage nach noch im „Embryostadium“ befindet.

Installation & Wartung von Erdwärmeheizungen und Wärmepumpen

Unter normalen Umständen ist der Installationsaufwand einer Erdwärmeheizung nicht größer als der einer herkömmlichen Heizungsanlage. Jedoch kommen dazu die Anbindung an einen Drehstromanschluss für die Wärmepumpe sowie die Tiefenbohrung, das Anlegen von Grundwasserbrunnen oder die Installation einer Kollektorfläche unter der Erde.

Für den optimalen Einsatz einer Erdwärmeheizung empfielt es sich über Fußboden- und Wandflächenheizungen zu heizen, da hierfür die Vorlauftemperaturen und somit der Energiebedarf nochmal deutlich geringer wird.

Niedrige Energie- und Betriebskosten sowie Wartungsintervalle von bis zu 15 Jahren sind deutliche Ersparnisse, die sich durch Erdwärmeheizungen erzielen lassen. Lediglich Spulen, Filter und Lüftung müssen sauber gehalten werden.

Sollten Sie sich für eine Erdwärmeheizung mit Wärmepumpe interessieren, dann kontaktieren Sie am besten einen Erdwärmeheizungs-Fachbetrieb in Ihrer Nähe, um herauszufinden ob Ihre Region sich für Erdwärme qualifiziert und Beratung hinsichtlich der für Sie am besten geeigneten Technologien zu erhalten.

Das Handwerksblatt empfielt, besonderes Augenmerk auf die sogfältige Planung sowie die fachgerechte Installation der Wärmepumpen zu legen, da diese Faktorene entscheidend für die Effizienz der Geräte sind.