
Fenster bilden einerseits eine Verbindung nach außen und lassen Tageslicht ins Innere. Aber außerdem haben sie auch eine schützende Funktion, nicht nur vor Witterungen und Umwelteinflüssen wie Regen und Wind, Lärm und Kälte, sondern auch vor ungebetenen Gästen. Sind die Fenster gut isoliert so können sie Energie einsparen, die Umwelt schonen und das Wohlbefinden der Menschen im Raum deutlich steigern.
Je nach individuellen Ansprüchen und Erfordernissen gibt es verschiedene Materialien für die Rahmen, Verglasungsarten und Konstruktionstypen die miteinander kombiniert werden können, in jedem Fall rät aber Firma Dierl aus Langenbruck in Bayern dazu sich nur von qualifiziertem Fachpersonal beraten und den Einbau durchführen zu lassen.
Je nach Typ hat - neben anderen Faktoren – besonders das Wärmedämmvermögen unterschiedliche Einflüsse auf die gesamte Fensterkostruktion.
Einfachfenster werden in Europa am häufigsten verwendet. Sie sind eine Konstruktion aus einteligen Flügelrahmen, in die Beschlag sowie entweder Einscheibengläser oder Mehrscheiben-Isoliergläser eingebaut werden.
Einfachfenster mit Einscheibenverglasung bestehen aus einer einfachen Scheibe und sind daher nur geringfügig schall- und wärmedämmend. In Deutschland ist diese Art Fenster aufgrund der Energieverordnung nur in unbewohnten Räumen gestattet.
Einfachfenster mit Mehrscheiben-Isolierverglasung dagegen können nach verschiedenen Eigenschaften unterschieden werden, wie Wärmeschutzglas, Sonnenschutzglas und Schallschutzglas. Diese Art Fenster wird im Hausbau am häufigsten eingesetzt und ist dank seiner guten Dämmeigenschaften Standard.
Doppelfenster bestehen aus zwei seperaten Einscheibenfenstern die hintereinander geschlossen werden. Auf diese Möglichkeit wird oft zurückgegriffen wenn ein einfaches Fenster nicht den Anforderungen an Wärme- und Schallschutz gerecht werden kann. Doppelfenster können in Form von Kastenfenstern oder Verbundfenstern auftreten.
Die verschiendenen Konstruktionsarten beinhalten verschiedene Verglasungsarten, die auch einen entscheidenden Einfluss auf die Wärmedämmung, Einbruchhemmung und Schallisolierung von Fenstern haben. Zwar unterscheidet sich hier nicht der Werkstoff selbst so stark aber der Aufbau der Verglasung macht den Unterschied. Hauptunterschiede liegen demnach in der Anzahl der Scheiben (1, 2 oder 3), der Verspiegelung, den Abständen zwischen den Scheiben und der Art der Befüllung des Abstandes (meist Gas).
Die verschiedenen Verglasungsarten sind:
Firma Dierl sagt, dass man für neue Fenster – egal ob in Haus oder Wohnung – als Faustregel mit 600 € rechnen muss. Hier sind Ausbau der alten Fenster und Einbau sowie Anfertigung der neuen Fenster inbegriffen. Größere Fenster oder z.B. Balkontüren sind natürlich kostenintensiver wobei kleinere Fenster oftmals günstiger sind. Im Durchschnitt kommt man aber auf rund 600 € pro Element, also pro Fenster. Bei 10 Fenstern in einer Wohnung wären es dann knapp 6000 € Gesamtkosten.
Beim Fensterkauf sollten auch der k- und g-Wert beachtet werden. Der k-Wert beurteilt den Wärmeschutz des Fensters und sollte möglichst niedrig sein. Je niedriger desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters. Der g-Wert gibt dagegen Auskunft über den Gesamtenergiedurchlass der Verglasung, also wieviel Prozent der Sonnenenergie von außen durch das Glas nach innen gelangt. Ein hoher g-Wert spricht also für einen hohen Wärmegewinn aber auch für einen geringen Schutz gegen Überhitzung im Sommer.
Gewartet werden müssen die neuen Fenster erstmalig nach 6 Monaten, so rät es Firma Renaud aus Offenburg. Danach sollten ungefärt alle 2 Jahre die Beschläge geölt und nachgestellt werden, denn „wenn man Gewalt anwenden muss um Fenster zu öffnen oder zu schließen, dann ist eine Wartung längst überfällig“ so Firma Renaud. Die Langlebigkeit der Fenster wird durch regelmäßige Wartung und Pflege deutlich verlängert und der Komfort wird erhalten. Es ist also den Wartungsaufwand wert.
Sowohl Fensterbauer als auch Glaser sind qualifiziert für den Einbau oder die Modernisierung von Fenstern. Beide Berufe gehören den Zulassungspflichtigen Handwerksberufen an, Fachkräfte müssen also einen Eintrag in der Handwerkerrolle haben um ihre Qualifikation nachzuweisen.
Ihre lokale Handwerkskammer kann Ihnen darüber Auskunft geben.
Zu beachten ist bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, dass hier die (preisgünstigen) weißen Kunststofffenster nicht eingebaut werden dürfen. Sie sollten sich von Ihrer Hausverwaltung oder der zuständigen Behörde Ihres Wohnorts Informationen über die bestehenden Möglichkeiten einholen bevor Sie einen Fachmann beauftragen.
Wenn Sie sich für eine Modernisierung entschlossen haben, dann sollten Sie sich auf jeden Fall von qualifizierten Glasern oder Fensterbauern individuell beraten lassen. Ungefähr 3 unabhängige kostenlose Kostenvoranschläge sind sinnvoll um einen guten Vergleich über Dauer, Preise und Ausführung des Auftrages zu haben.