
Kunststofffenster sind mit die am häufigsten eingebauten Fenster. Laut Firma Dierl aus Langenbruck in Bayern ist besonders die günstige weiße Variante sehr beliebt. Die aus PVC bestehenden Rahmen enthalten weitere Zusatzstoffe, die diese Art Fenster besonders widerstandsfähig, farbbeständig, langlebig und mit entsprechender Ausstattung (Schloss, Verstärkungen etc.) auch einbruchhemmend macht.
Gegenüber Alu- und Holzfenstern sind Kunststofffenster preisgünstiger und sie können in beliebigen Farben gewählt werden wobei weiß die günstigste Möglichkeit ist.
Ein Nachteil der Kunststofffenster gegenüber Holzfenstern ist allerdings die etwas geringere Wärmedämmung, wobei Firma Dierl bereits ein neues Modell führt, bei dem die Verstärkung im Kunststofffenster nicht mehr aus Stahl sondern aus Fieberglas ist und somit die Wärmedämmfähigkeit erhöht wird.
Kunststofffenster können recycelt werden und schonen daher die Umwelt.
Holzfenster bestehen aus Holz - einem Naturbaustoff mit sehr guten Dämmeigenschaften, der über über verschiedenen Gestaltungs- und Materialmöglichkeiten (verschiedene Hart- und Weichhölzer) verfügt, sehr langlebig sein kann (besonders Tropenhölzer) und ein warmes Material ist.
Nachteilig ist aber, dass Holz sehr pflegebedürftig, anfällig für Beschädigungen durch Schädlinge, Pilze, Witterungen sowie starke Sonneneinstrahlung ist. Wird es aber mit geeigneten Oberflächenlasuren und Dichtungen – besonders an der Außenseite - regelmäßig behandelt, dann ist es deutlich robuster.
Holzfenster benötigen nur einen geringen Energieaufwand bei der Herstellung, sind gut wärmedämmend und können auch problemlos entsorgt werden; sie sind also sehr umweltschonend.

Aluminiumfenster werden in Wohnbereichen nur selten verwendet da sie stark wärmeleitend und daher schlecht dämmend sowie preislich nicht gerade günstig sind und einen hohen Energieverbrauch bei der Herstellung haben.
Der hohe Preis rechtfertigt sich aber durch die besonders lange Lebensdauer von Alu-Fensterrahmen, ihr geringes Gewicht (weshalb sie sich besonders für den Bau von großen Fenstern eignen), Witterungsbständigkeit, Lärmschutz, Schutz vor Zugluft, sowie ihr geringer Bedarf an Pflege.
Um bei der Güte der Alu-Fenster auf Nummer sicher zu gehen sollte man nur solche, die mit einem RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Aluminiumfenster versehen sind, kaufen. Moderne Alu-Fenster haben auch nicht mehr das „schwitz“ Problem, da sie zu einem Profil verbunden werden, das die Kältebrücke, die sonst zu nassen Fenstern führen kann, unterbricht.
Aluminiumfenster können recycelt werden und schonen so die Umwelt.
Für Kombinationsfenster aus Holz und Alu oder Kunststoff und Alu ist zwar der Marktanteil noch sehr gering, aber laut Firma Dierl steigt besonders das Interesse an der Alu-Kunststoff Kombination immer mehr an. Denn sie sind pflegeleicht und dank der Aluschale unempfindlich denn Kunststoff allein kann bei extremen Witterungsverhältnissen und Temperaturunterschieden wir sie in Deutschland üblich sind (große Temperaturunterschiede zwischen warmer und kalter Jahreszeit) im Verlauf der Jahre spröde werden und kaputt gehen. Dem wird mit der Aluschale vorgebeugt. Außerdem bietet diese Kombination einen starken Schall- und Einbruchsschutz.
Bei der Kombination aus Alu und Holz unterstützt auch das Alu von außen das Fenster und macht so das Holz unempfindlicher gegen Umwelteinflüsse aber man muss trotzdem auf die positiven Eigenschaften des Holzes und das wohnliche aussehen im Innenraum nicht verzichten. Solche Verbundrahmen sind im Durchschnitt aber 25% teurer als einfache Holzrahmen.
Wenn Sie sich für einen Fensteraustausch entschlossen haben, dann sollten Sie sich auf jeden Fall von qualifizierten Fensterbauern individuell beraten lassen. Ungefähr 3 unabhängige kostenlose Kostenvoranschläge sind sinnvoll um einen guten Vergleich über Dauer, Preise und Ausführung des Auftrages zu haben.