
Jedes Jahr werden rund 45 Tonnen CO2 unnötig verbraucht und belasten so nicht nur das Klima sondern auch die Haushaltskassen. Insgesamt sind das vermeidbare Heizkosten von 3,5 Mrd. Euro jährlich, die aufgrund vom schlechten energetischen Zustand vieler Wohngebäude verursacht werden. Hier soll der Heizspiegel helfen solche Kosten einzusparen.
Im Rahmen der Heizspiegelkampagne werden kostenlos Heizgutachten erstellt. Der Deutsche Mieterbund und die gemeinnützige Klimaschutz-Beratungsgesellschaft CO2online haben diesen vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative geförderten Service für Mieter und Eigentümer initiiert.
Das Heizgutachten basiert auf einem kurzen Fragebogen und der letzten Heizkostenabrechnung. In dem 10- bis 16-seitigen Gutachten erhalten Sie dann Angaben über den Heizenergieverbrauch und daraus resultierende Kosten, diese werden im Vergleich mit ähnlichen Gebäuden dargestellt. Auch Mögliche Ursachen eines eventuellen Mehrverbrauches werden dargelegt und, wenn nötig, Vorschläge für eine energetische Sanierung gegeben, denn jeder Zweite Deutsche zahlt zu viel fürs Heizen, so CO2online.
Aus dem bundesweiten Heizspiegel 2010 geht hervor, dass jeder Haushalt im Durchschnitt 718 € jährlich für Heizen ausgibt, das sind zwar 14 % weniger als im Vorjahr, aber es gibt dennoch ein hohes Modernisierungspotenzial. Außerdem sind die Rohstoffpreise im Beginn des Jahres 2010 stark angestiegen, so der Deutsche Mieterbund. Also lohnt es sich also weiterhin den eigenen Verbauch und die Energieeffizienz unter die Lupe zu nehmen.
Das Heizgutachten beinhaltet laut CO2online folgende Antworten zu Fragen von Mietern und Eigentümern: