
Sie können die individuelle Note zum Beispiel durch eine einzigartige Verlegung des Belages schaffen, zum Beispiel mit einem schönen Muster oder kleinen Besonderheiten, die in die Terrasse eingefasst sind. Ein kleiner Teich oder eine eingerahmte Pflanzenecke eignen sich sehr gut. Hierbei sollten sie aber in Betracht ziehen, dass die Bewässerung und eventuelle Rinnen störend sein können.
Terrassenmöbel in ausgefallenen Formen oder Matertialien können Ihrer Terrasse auch den letzten Schliff geben. So gibt es zum Beispiel moderne Strandkörbe zum Relaxen oder eine große Sitzecke für Grillabende, die sehr einladend wirken.
Auch an Sonnenschutz ist zu denken. Hier können zum Beispiel Markisen, die direkt ans Haus angebaut werden, oder frei stehende Sonnenschirme und-segel flexibel je nach Sonneneinstrahlung genutzt werden. Feste Terrassenüberdächer sind auch eine Möglichkeit. Sie schützen die Terrassenmöbel und den Belag ganzjährig. Zum Sonnenbaden muss man dann allerdings außerhalb des Daches einen Platz finden.
Terrassenstrahler oder eine Feuerstelle können in langen Sommernächten für ein bisschen Wärme sorgen und lassen Sie länger auf Ihrer Terrasse verweilen, auch wenn es schon ein bisschen kühler ist. Sie geben der Terrasse außerdem Gemütlichkeit und lassen Sie entspannen.
Terrassen- und Wegebeleuchtung können dafür sorgen, dass Sie nicht ausversehen in den Pool oder Teich fallen, wenn es dunkel wird. Außerdem geben sie ein angenehmes Licht und lassen den ganzen Garten angenehm erstrahlen. Egal ob Lichterkette, Laternen oder Kugelleuchten, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Installation muss aber eventuell von einem Elektriker vorgenommen werden.
Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Terrasse beginnen, sollten Sie beim örtlichen Bauamt nachfragen, ob Sie etwas beachten müssen, wenn Sie in einem denkmalgeschützen Gebäude wohnen, in der Nähe einer Grenze oder einem Naturschutzgebiet wohnen. Auch wenn die Größe Ihrer Terrasse höher als 30 cm sein soll, mehr als 50% Ihres Gartens (einschließlich Nebengebäude und Erweiterungen) einnehmen wird, oder einen Einfluss auf die Privatsphäre Ihrer Nachbarn haben könnte, sollten Sie sich im Vorfeld über eventuelle Genehmigungen informieren.
Jedes Material, jedes System verlangt auch unterschiedliche Reinigungsmethoden, so Sabine Rasch von der Firma Getifix aus Bremen. Sind Sie sich also unsicher, wie Sie reinigen sollen oder wie hartnäckige Verschmutzungen entfernt werden können, dann fragen Sie einen Fachmann.
Im Allgemeinen gilt aber, dass, auch wenn Ihre Holzterrasse bereits vorbehandelt ist, jedes Jahr erneut Holzschutzlasur oder -farbe aufgetragen werden sollte. Holzbelag kann sehr lange halten wenn er auch regelmäßig ein oder zwei mal pro Jahr mit einem milden Reinigungsmittel gereinigt wird. So kann Moos sich nicht vermehren und es wird nicht rutschig auf dem Boden. Kunststoff- oder Mischbeläge sollten dagegen regelmäßig mit starken Reinigungsmitteln gereinigt werden. Steinböden können mit Hochdruckreinigern sauber gehalten werden.
Terrassen können sowohl von einem selbst als auch durch ein Terrassen-Verlegungs-Unternehmen verlegt werden. Man selbst kann eventuell einfache Terrassen installieren, soll die Terrasse aber ein professionelles Finish, spezielle Materialien, Formen oder Muster haben oder Sonderwünsche wie eine Teich-Einbindung haben, dann sollten Sie sich unbedingt an professionelle Terrassen-Firmen wenden. Aufgrund der vielen verschiedenen Möglichkeiten, Materialien und Größen kann man die Kosten nicht pauschal schätzen. Es kommt ganz auf Ihre Wünsche an und daher lassen sich die Kosten auch durch einfache Veränderungen in der Planung stark regulieren.
Lassen Sie sich individuell von Terrassen-Profis beraten und holen Sie sich zum Vergleich bis zu 3 kostenlose Kostenvoranschläge ein und vergleichen Sie diese nach ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis. Dann können Sie sicher bald auf Ihrer neuen Terrasse entspannen.